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Meril Tinnuwen


2012/2013

Hallo zusammen!
Da ich ja schon lange nichts mehr von mir hören lassen habe, nehme ich nun den Neujahrstag zum Anlass, mal wieder zu bloggen.

2012 war für mich ein erfolgreiches Jahr. Ich habe meine Abschlussprüfung mit einer 2 bestanden und wurde (vorerst) für ein Jahr befristet übernommen - zwar nicht wie geplant in der Personalabteilung, sondern im Versand, aber ist auch okay. Der Personalchef meinte aber, er wolle mich, so lange es geht, in der Firma halten, da man gute Fachkräfte immer gebrauchen könne. Wenn ich Interesse an einer Weiterbildung oder an einem nebenberuflichen Studium hätte, könne ich mich jederzeit mit ihm in Verbindung setzen, damit wir über die Finanzierung und evtl. die Organisation (z.B. Teilzeitarbeit) sprechen.
Nach der Ausbildung habe ich mir erst mal ein neues Auto gekauft.
Gegen Ende des Jahres äußerte David den Wunsch, von zu Hause auszuziehen, was ich total verstehen kann. Im Grunde habe ich ja nichts gegen meine Schwiegereltern in spe, aber rund um die Uhr würde ich es auch nicht mit denen aushalten. Bei uns im Ort wäre eine schöne Wohnung frei, aber die ist nicht gerade günstig und wir hätten ja auch viel Platz in unserem Dachgeschoss.
Der Ausbau wäre langfristig gesehen auch günstiger als eine Mietwohnung. Da hätten wir echt mehr davon. Nur mein Vater ist momentan vom Ausbauen nicht sonderlich begeistert. Er hat angeblich Angst, er müsse uns das alles finanzieren - was natürlich totaler Quatsch ist. Er hat sich auch schon beim Kauf meines Autos so drangestellt... Ich hätte alles direkt bezahlen können, aber meine Mutter wollte nicht, dass ich an mein Erspartes gehe. Also hat sie mir das Geld vorgestreckt und ich habe es in monatlichen Raten abbezahlt. Und Papa hatte Angst, es würde Jahre dauern, bis sie das Geld zurückbekommt - dabei waren es fünf Monate.

Pläne für 2013:
- Papa vom Ausbau des Dachgeschoss überzeugen (oder  - im äußersten Notfall - in die teure, aber schöne Wohnung ziehen; immerhin werden wir dieses Jahr 25 und da wird es so langsam mal Zeit für eigene Räume; und Davids Eltern würden mal begreifen, dass wir erwachsen sind)
- Sommerurlaub in Irland, Frankreich oder Schweden (da wollte ich schon immer mal hin)
- im Oktober evtl. Weiterbildung zur Betriebswirtin beginnen

So, das war's dann mal wieder. Viel Glück für 2013 an alle.

1.1.13 17:13


Werbung


Rufschädigung

Habe kürzlich erfahren, dass in meiner Tanzschule nichts mehr beim Alten ist. Bin schon ca. ein Jahr nicht mehr dort gewesen und habe deshalb nichts Aktuelles mitbekommen.
Ma. und Mi. passten meiner Meinung nach eh nicht richtig zusammen. Hat mich schon gewundert, wie die's so lange miteinander ausgehalten haben.
Aber immerhin haben sie eine Familie gegründet. Und was macht Mi.? Fängt was mit der (mittlerweile Ex-)Azubine an und die ist jetzt von ihm schwanger.
Oder ging das ganze von ihr aus? Keine Ahnung, aber ich würde es beiden zutrauen. Die sind doch nicht ganz sauber...
Na ja, und Ma. ist jetzt logischerweise ausgestiegen und hat soweit ich weiß noch keine Stelle bei einer anderen Tanzschule gefunden.
Jedenfalls habe ich für mich beschlossen, dass ich diese Tanzschule vorerst nicht mehr besuchen werde. Ich unterstütze solche Leute doch nicht mit meiner Kohle!!!
Und außerdem tut mir Ma. wahnsinnig Leid. Sie war 'ne viel bessere Lehrerin als Mi.
Außerdem, wie wollen das Mi. und I. allein hinkriegen? Steptanz musste erst mal aus dem Programm gestrichen werden, weil das nur Ma. unterrichten konnte. Und was passiert, wenn I. in Mutterschutz bzw. Elternzeit geht? Dann fallen ja noch mehr Kurse weg. Mi. kann den Laden unmöglich alleine schmeißen!


Na ja, es scheinen noch mehr Leute so zu denken wie ich, denn was lese ich heute in der Zeitung? Werbung für den neuen Zumba-Kurs. Die hatten bisher nie Werbung nötig. Es scheinen sich also schon zahlreiche Tänzer abgewandt zu haben.


Tja, man sollte halt vorher über die Konsequenzen nachdenken...

 

7.9.11 22:53


Hallo mal wieder...

Habe mir vor ein paar Tagen mal meine alten Einträge, die nun ja schon etwas länger zurückliegen, durchgelesen und dachte, es ist an der Zeit, die Seite mal auf den aktuellen Stand zu bringen. Wenn ich ein Layout finde, welches mir zusagt, werde ich das auch demnächst ändern.
Seit ich die Ausbildung angefangen habe, habe ich mich sehr verändert und vor allem weiterentwickelt. Bin auch viel selbstbewusster und reifer geworden.
Im Nachhinein kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung, das Studium abzubrechen. Der Beruf, den ich jetzt erlerne (in einem Jahr habe ich, wenn's wie vorgesehen läuft, meinen Abschluss in der Tasche) passt richtig gut zu mir und ich kann viele meiner Fähigkeiten und Interessen darin unter Beweis stellen.
Wenn ich ehrlich bin, wusste ich schon immer, dass ich den Bezug zur Praxis brauche und habe das Studium damals nur begonnen, weil ich dachte, bei meinem guten Abi MÜSSE ich etwas studieren. Hatte nur keinen Plan, was, und habe mich dann aufgrund meiner Leidenschaft für Sprachen für das Lehramt entschieden.
Heute sehe ich das anders: Hauptsache, man ist mit Beruf und Privatleben glücklich und zufrieden. Was bringt einem ein Studium, wenn man danach einen Job hat, der einem nicht gefällt.
Davids Bruder ist auch so ein Beispiel. Der studiert Physik und hat bald das Vordiplom in der Tasche, ist sich jedoch noch nicht schlüssig, ob er danach weiter studieren, das Fach wechseln oder eine Ausbildung beginnen soll. Er hat das Studium nur auf den Rat seines ehemaligen Physiklehrers aufgenommen.
Bin mal gespannt, wie's bei ihm weiter geht.
Eine Freundin aus meiner Abizeit hat auch seit dem Sommersemester 2008 studiert, zig mal das Fach gewechselt und jetzt beginnt sie eine Ausbildung zur Optikerin. Das ist doch verlorene Zeit! Ich verstehe die Leute nicht, die unzählige Fächer ausprobieren, mit keinem zufrieden sind und dann nach Jahren doch mit einer Ausbildung anfangen. Klar, sie haben in der Zeit Erfahrungen sammeln können, die Andere vielleicht nicht gemacht haben, aber für ihren späteren Beruf bringen sie ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht viel.

Na ja, Themenwechsel: Am Samstag fahre ich mit David nach München, Sonntags fahren wir weiter nach Österreich. Bleiben für eine Woche, dann ist mein Sommerurlaub für dieses Jahr auch schon wieder zu Ende. David hat noch 'ne Woche.
Kann mich irgendwie gar net auf die Reise freuen. Ich weiß zwar, dass es mir in Österreich gefallen wird, aber ich war jetzt drei mal dort und weiß genau, was mich erwartet. Normalerweise wäre ich gern woanders hingefahren, aber da letztes Jahr das Wetter nicht mitgespielt hat, fahren wir dieses Jahr nochmal hin. 
Nächstes Jahr fahren wir aber definitiv woanders hin. Meine Schwiegereltern in spe müssen sich auch mal dran gewöhnen, dass wir eigenständige erwachsene Personen sind, die allein in Urlaub fahren wollen.

So, das war's dann mal für heute. Ich werde mal versuchen, wieder regelmäßiger zu bloggen.

27.7.11 15:12


Sicherheitsschuhe sind da...

Jetzt kann's losgehen!
13.1.10 17:21


Mittelalterliche Ansichten

Hallo ihr da draußen!
Da ich mich seit Juli nicht mehr gemeldet habe, dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit zum Schreiben...
In der Zwischenzeit hat sich nichts Spektakuläres ereignet. Daher hatte ich auch keinen blassen Schimmer, worüber ich bloggen könnte.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Ausbildung die richtige Entscheidung für mich war. Die Arbeit bereitet mir sehr viel Spaß, in der Berufsschule könnte es auch kaum besser laufen und ich werde von nun an auch öfter die Abteilungen wechseln als im ersten Halbjahr. Im Januar und Februar sitze ich in der Arbeitsvorbereitung.
Ich denke, ein BA-Studium BWL wäre auch toll gewesen, aber das wird bei uns in der Nähe ja so selten angeboten. Außerdem kann man sich ja nach der Ausbildung immer noch irgendwie weiterbilden.

Weshalb ich eigentlich schreibe:
Meine zukünftigen Schwiegereltern verhalten sich immer unmöglicher.
Ich hoffe, dass sie bloß niemals auf diese Seite hier kommen. Sie wissen von meinem Blog ja zum Glück nichts. Sonst ist Stress hundertprozentig vorprogrammiert. Ich hab' ja im Grunde nichts gegen sie, aber was so manche Einstellungen betrifft, teile ich einfach nicht ihre Meinung.
Und das ist noch harmlos ausgedrückt. Ich hab' hier ja schon in der Vergangenheit über so Einiges berichtet.
Jedenfalls möchte meine Schwiegermutter in spe, dass mein Schatz nach der Ausbildung studiert. Er braucht jedoch - wie ich - den Bezug zur Praxis. Er ist momentan nur nicht mit der Firma zufrieden, in der er arbeitet. Der Beruf gefällt ihm. Ich habe mich ja schon öfter mit ihm über's Studieren und so unterhalten. Er sagt, er habe bisher noch keinen zu ihm passenden Studiengang gefunden. Und weg will er auch net. Chemie würde ihm einigermaßen gefallen, aber er kennt Leute, die das machen und unglaubliche Probleme mit Mathe haben. Und Mathe liegt ihm nach eigenen Angaben überhaupt nicht. Zudem findet er - genau wie ich - die aktuellen Studienordnungen und das ganze Chaos mit Bachelor und Master beschissen.
Seine Mutter meint: Entweder Studium oder Firma kaufen/eröffnen!
Hätte ich ein paar Jahre früher mein Abi gemacht, hätte ich mich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch direkt nach der Feststellung, dass Lehramt doch nicht so das Wahre für mich ist, für ein BWL-Studium entschieden.
Dazu kommt noch, dass heutzutage ein Studium auch keine Jobgarantie mit ich bringt. Im Sommer war ich in der Mittagspause in der Stadt unterwegs und habe zufällig ein Gespräch von zwei Freundinnen mitbekommen. Die eine ist noch Studentin, die andere hat ihr Jura-Studium bereits abgeschlossen. Wie lange schon, habe ich nicht mitbekommen. Jedenfalls ist sie schon länger auf der Suche und findet nichts. Und um sich ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können, arbeitet sie als Verkäuferin in einer Boutique. Tja, und je länger sie jetzt noch auf der Suche ist, desto geringere Chancen hat sie meiner Meinung nach. Dann heißt es wahrscheinlich irgendwann, sie sei nun schon so alt und verfüge noch über keinerlei Berufserfahrung.
Jedenfalls rate ich meinem Schatz, sich nach der Ausbildung eine andere Firma zu suchen und erst mal als Angestellter weiter zu arbeiten. Vielleicht will er irgendwann ja noch studieren und weiß dann auch was. Besser, als irgendwas durchzuziehen, was ihm gar nicht gefällt oder wieder abzubrechen.
Noch dazu kommt, dass ihm seine Mutter vorschreiben will, was er studieren soll: Mikrosystemtechnik
Das möchte er aber nicht, weil es ihm zu primitiv ist. Und hauptberuflich möchte er so was später auch net machen.
Seine Mutter meint bloß: "Studier das doch. Dann haste wenigstens was studiert." Na toll! Dann hat er's aber...

Na ja, jetzt aber zum eigentlichen Thema:
Findet ihr es normal bzw. in Ordnung, dass ein Vater im Zimmer seines 21-jährigen Sohnes alles durchwühlt und wegwirft, was man seiner Ansicht nach nicht braucht?
Es ist nun ma so, dass mein Freund sich sehr für Elektronik interessiert und auch sehr gut damit auskennt (im Gegensatz zu seinem Daddy). Daher hat er viele verschiedene Platinen, Kabel, PC-Zubehör etc.
Damit diese Sachen nicht lose in seinem Zimmer verstreut herumliegen, wie es lange der Fall war, hat er sich Plastikkästen gekauft, in denen er alles sortiert und verstaut. Das stört absolut keinen - bis auf seine Eltern. Desweiteren gehört Fotografie zu seinen Hobbies und da bearbeitet er schon häufiger mal Bilder. Damit die Bearbeitung größerer Bilder für ihn leichter und übersichtlicher wird, hat er 4 Monitore - 3 normal große und einen kleineren - an den Rechner angeschlossen.
Jetzt meint sein Vater, jeder normale Mensch brauche nur einen Monitor und daher will er 3 einwandfrei funktionierende auf den Elektroschrott werfen. Wie viel die Geräte gekostet haben und dass sich sein Sohn das alles mühsam zusammensparen musste, interessiert ihn nicht.
Ich könnte das hier noch weiter ausführen, aber das möchte ich jetzt um diese Uhrzeit auch nicht. Außerdem geht's mir hier um's Prinzip!
Ich kann ja irgendwie verstehen, dass ihn die Sachen, die im gemeinsamen Keller herumstehen, stören, aber Davids Zimmer geht ihn nun wirklich einen Sch*dreck an!!!
Das Argument seiner Eltern: "Du müllst unser Haus total zu."
Und sein Zimmer gehört ja auch zu ihrem Haus und daher kann das ja nicht angehen.^^
Wie gesagt, kann ich halbwegs verstehen, dass sie die Sachen nicht im Keller haben wollen, aber der Keller ist ziemlich groß und so gut wie leer. Ja, wofür hat man denn einen Keller?! Und mit dem Zimmer heißt es immer, man könne ja keine Leute mehr reinlassen. Ja, wer kommt denn da rein? Nur er und ich.
Und das Übelste: "Solange du in unserem Haus wohnst, hast du keine Privatsphäre! Wenn du so etwas möchtest, dann zieh aus oder Miete dir irgendwo eine Halle für deine Sachen an!"
Das ist doch echt total gestört, oder? Was meint Ihr dazu. Wie soll er sich denn verhalten? Meine Ratschläge bringen ihm nichts. Ausziehen kann er nicht, da er nur eine geringe Ausbildungsvergütung erhält, die fast komplett für's Benzin draufgeht. Ergo klappt auch das mit dem Anmieten einer Halle nicht. Bei uns kann er wegen Platzmangel weder einziehen noch Sachen unterbringen.

Das ist doch echt nicht mehr normal, oder? Interessiere mich wirklich für Meinungen von Außen. Die wenigen Personen, mit denen ich mich bisher darüber unterhalten habe, sind meiner Meinung. Aber wir können uns ja nicht einmischen. Das ist eine Sache zwischen David und seinen Eltern. Aber ich würde ihm halt gerne ein paar Tipps geben, da er echt am Ende ist.
Am Ego der Eltern kratzen funktioniert auch nicht, weil es echte Dickköpfe sind, die total von sich überzeugt sind.

 

Liebe Grüße, Julia

30.12.09 01:38


Meine gestörte Familie

Hallo, ihr da draußen. Ich weiß, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Inzwischen geht's mir wieder gut, da ich im August eine Ausbildung zur Industriekauffrau (mit vielen Urlaubstagen sowie guter Bezahlung) beginnen werde und seit Mai ein bezahltes kaufmännisches Praktikum absolviere, welches mir sehr viel Spaß bereitet und mich in meiner Entscheidung bestätigt.
Dazu kommt, dass ich vom 24. bis 26. Juli mit meinem Schatz nach Paris fahre.

Aber das ist jetzt nicht das, wovon ich euch erzählen möchte.
Ich will nicht, wie die Überschrift vielleicht vermuten lässt, über meine Familie lästern, aber ich habe vorhin von meiner Mutter etwas erfahren, von dem ich bisher nichts wusste und es immer hieß, ich würde erst davon erfahren, wenn "der richtige Zeitpunkt gekommen" sei:
Meine Großeltern väterlicherseits waren, wie mir schon lange bekannt ist, ziemlich komisch. Aber dass sie SO seltsam waren, hätte ich niemals gedacht...
Sie wollten nach der Geburt ihres ersten Sohnes unbedingt noch ein Mädchen bekommen, aber das hat ja leider nicht so funktioniert, wie es geplant war. Mein Opa - wie es scheint hatte er null Ahnung von Genetik - gab nach der Geburt meines Vaters seiner Frau die Schuld, dass Papa kein Mädchen geworden ist. Daraufhin ist er erstmal weggelaufen. Meine Oma kam damit nie zurecht und konnte sich ihrem Mann gegenüber weder behaupten noch verteidigen. Weil mein Vater also kein Mädchen war, wurde er als kleiner Junge eben zum Mädchen "gemacht". Indem er einfach in Mädchenklamotten gesteckt wurde!
Und mein Opa - das hat jetzt nichts mit meinem Vater zu tun - hat meine Oma im Stich gelassen, als sie an Parkinson litt. Er hat sich einfach ständig betrunken, um sich ihre Hilferufe nicht anhören zu müssen.
Was für tolle Familienverhältnisse...
Aber dadurch, dass ich das jetzt weiß, kann ich das äußerst seltsame Verhalten Papas, welches er manchmal an den Tag legt, ein kleines bisschen besser - wenn auch noch immer nicht vollständig - nachvollziehen.

 

PS: Der vorige Eintrag bezieht sich auf meinen anderen Großvater. ;-)

7.7.09 19:06


Erinnerungen an meinen Großvater

Tross, tross, trille,
de Bauer hat e Fille.
Es Fille will net laafe,
do will's de Bauer verkaafe.
Vekaafe will's de Bauer,
es Läwe werd em sauer.
Sauer werd em's Läwe,
de Weinstock, der trägt Räwe.
Räwe trägt der Weinstock,
Hörner hat de Gäsebock.
De Gäsebock hat Hörner,
im Wald wachse Dörner.
Dörner wachse im Wald,
im Winter isses kalt.
Kalt ist im Winter,
da frieren alle Kinder.
Alle Kinder frieren,
da muss man's Feuer schüren.
Schüren muss man's Feuer,
das Huhn legt Eier.
Eier legt das Huhn,
die Mutter hat zu tun.
Zu tun hat die Mutter,
aus Rahm macht man Butter.
Butter macht man aus Rahm,
mein Pferdchen, das ist zahm.
Zahm ist mein Pferdchen,
der Reiter hat ein Schwertchen.
Ein Schwertchen hat der Reiter
und so geht das immer weiter...

 

 

Stieflein muss sterben, ist noch so jung, jung, jung.
Stieflein muss sterben, ist noch so jung.
Wenn das der Absatz wüsst, dass Stieflein sterben müsst,
tät er sich grämen bis in den Tod.

3.3.09 21:35


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